Tja um ein paar Phrasen zu benutzen so schnell kommt man von der Traufe in den Regen!!
Nein nicht im Wetter gedacht sondern allgemein....Weg von Mama-Paradies nach Pondycherry wo viel weniger Muell und viel breitere Strassen uns wieder mit dem Stadtleben bekannt gemacht haben....
Die Reise mit dem Ueberlandbus war weniger aufregend als angenehm in Liegesitzen die karge Landschaft zu bestaunen! Angekommen lieferten sich die Rikscha bzw Tuc-Tuc-Fahrer ausserhalb der Saison einen harten Kampf um uns. Fuer bis dahin verhandelten 40 Rupien sollte es zum Guesthouse gehen....Das war natuerlich entweder ausgebucht oder zu teuer....Nachdem unser Biker vom Dienst uns etliche gezeigt hatte wollte er doch tatsaechlich 400 !!!!!! Rupien von uns...Sack!!!! Und aufgrund der Unkenntnis landeten wir in einem Guesthouse fur Einheimische....ein naja besseres Loch....Ok fuer eine Nacht sollte es wohl gehen...! Achja dem Typen haben wir dann nen 100 gegeben (= 1,45 euro) WUCHEr!! damit er endlich verschwindet.
Da der Captain in den ersten 3 Tagen seinen Wilkommenssch... schon weghatte :-) und ich keinerlei Anzeichen fuer Flitzekacke hatte wurde man hier und da vielleicht nicht mehr 100 Prozent aufmerksam....und schwer zu schaetzen woran es gelegen haben koennte - jedenfalls bekam ich vor 2 Tage die volle Ladung ab. GOTT SEI DANK!!!! landeten wir vorher noch im Frensch Guesthouse...was sauber, klimatisiert LUXUS, den wir uns sonst nicht goennten) TV und beste Sanitaereinrichtungen aufwies. Mein Magen entleerte sich in alle Richtungen und auch ohne Inhalt schien kein Ende! DAzu kam Fieber, Schuettelfrost und das Problem das keines der deutschen Wundermittel aus der Apotheke auch nur ein bischen anschlugen! MIt einer Ueberdosis an Magen-Schmerz-und Fiebermitteln war ein irgendwo im Nirvana - waehrend mein mitgereister Engel mir kalte Wickel und Wasser einfloesste. Ein Arzt wuerde nicht kommen hiess es und Captains Besichtigung in den naechstgelegenen Hospitals liessen keine Ueberlegung zu mich dort hin zu bringen!! Dank meines Super-Pflegers und Gebet dauerte es danach noch einen schlimmen Tag und heute kriege ich schon kleinere Ausfluege hin....Wenn auch erstmal mit Schonkost und ein bisschen Angst im Ruecken vor einem Rueckfall.....
Eigentlich wollten wir hier schon lange weg sein...aber das sollte wohl nicht so sein....Es gibt da auch noch andere negative Sachen zu berichten - doch das spar ich mir vielleicht fuer persoenliche Gespraeche auf... :-)
Mit Fotos muss ich euch auch heute wieder vertroesten.....Aber sie kommen! Versprochen!!!
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Donnerstag, August 07, 2008
Samstag, August 02, 2008
Indien die Erste!
Nun ist die erste Woche vergangen...einfach so...wir sitzen hier in Mamallapuram und man will nicht denken, schreiben oder ueberlegen...man will einfach leben!
Angekommen in Mumbai wurden wir trotz vorherigen Chaosmails von unserem Hotel abgeholt...im Regen...im Gestank...im Muell. Mittendrin im indischen Alltag. Unser doch recht guenstiges "Ankommhotel" stand im direkten Gegensatz! Klima, Fernseher, Marmorbad! Wow! Aber gut so , denn der Monsun erwischte uns mit der vollen Breitseite. Mit dem Taxi in die Stadt?? Fehlanzeige. Sightseeing? No way! Der Versuch mit einer franzoesischen Touristin (ganz Indien ist voll von den Froschfr...ern ) den Sueden Mumbais zu erkunden endete nach einer halben Stunde am Gate of India (welches natuerlich gerade eingehuellt war) weil unser Taxifahrer uns stehen liess und wir doch einige Zeit brauchten ein neues mit einem akzeptablen Preis zu finden!
Weg aus dem Regen erwartete uns hier unten das reinste Paradies! Von Chennai dem Flugankunftsort mit dem Bus (auf den man einfach ein paar Stunden wartet ) nach Mamallapuram. Das Mekka hier im Sueden. Hier sind doch ein paar Touristen - im Gegensatz zu Mumbai und fuer die Nebensaison reicht es hier an diesen (natuerlich Franzosen!) ...
Circa 30 Grad Sonnenschein und viel Platz am Strand, frische Mangos, Annanas, Wassermelone, Minibananen uns jede Menge Lassis begruessten uns...alles ist touristisch erschlossen und vom "REAL India" beginnt man erst etwas zu begreifen wenn man sich in die kleinen dunklen Nebengassen traut...Huetten aus Palmenblaettern, Ziegen, Kuehe, Huehner...Muell....Doch den Armen hier geht es weitaus besser als den Homeless un Mumbai. Dort ist das normale Zuhause eine Plane ueber dem Fussweg einer 6-spurigen Strasse....
Man muss einfach jede Minute geniessen....schauen und staunen...man verbringt viel Zeit mit Warten, verhandeln und die analphabetischen Strassenverkaeufer die zwischen 3 und 10 Jahren sind wieder los zuwerden. Da sind die Spuren des Tsunamie deutlich zu spueren. Viele Waisen die entweser das Glueck haben eine Ersatzfamilie zu finden oder in eines der Waisenheime zu kommen. Wir trafen Beides. Ein kleiner freundlicher buckliger Junge lus uns in sein Haus oder besser Strohhuette ein und wir lernten die Familie kennen die ihm Schulgeld bezahlt um ihm trotz seiner Behinderung eine Zukunftschance zu ermoeglichen. Das passiert nicht Vielen.
So trafen wir Pater Jon der hier ein christliches Waisenhaus leitet was sich um solche Kids kuemmert....Wir spielten mit Ihnen und werden Morgen mit den 26 kleinen Luemmeln an den Strand gehen.... ;-)
Es sind so viele Eindruecke die man so wenig beschreiben kann und will....Essen mit Fingern...Frauen die ca. 30-40 kg Ziegelsteine auf dem Kopf tragen...andere Frauen die fuer fast deutsche Preise einem das Geld aus der Tasche ziehen wollen mit ihren Beauty-Angeboten! Highspeed Internet und kein Wasser. Thailandverwoehnte Reisende sind daher manchmal verwirrt ueber soviel Unfreundlichkeit und Falschheit, Luegen und Diebstahl....
Unser Guesthouse hier liegt direkt am Strand und die Zimmer sind klein aber fein...wir haben unsere Obstfrau des Vertrauens und unser Lieblings"Restaurant" gefunden. Dort gehen nur Einheimische hin und man zahlt ungerechnet 30 Cent fuer das genialste Essen das wir hier gegessen haben. Ueberall Fisch und anderes Seafood, leckeres Gemuese und Gewuerze von denen man nie genug kriegen kann.....
Angekommen in Mumbai wurden wir trotz vorherigen Chaosmails von unserem Hotel abgeholt...im Regen...im Gestank...im Muell. Mittendrin im indischen Alltag. Unser doch recht guenstiges "Ankommhotel" stand im direkten Gegensatz! Klima, Fernseher, Marmorbad! Wow! Aber gut so , denn der Monsun erwischte uns mit der vollen Breitseite. Mit dem Taxi in die Stadt?? Fehlanzeige. Sightseeing? No way! Der Versuch mit einer franzoesischen Touristin (ganz Indien ist voll von den Froschfr...ern ) den Sueden Mumbais zu erkunden endete nach einer halben Stunde am Gate of India (welches natuerlich gerade eingehuellt war) weil unser Taxifahrer uns stehen liess und wir doch einige Zeit brauchten ein neues mit einem akzeptablen Preis zu finden!
Weg aus dem Regen erwartete uns hier unten das reinste Paradies! Von Chennai dem Flugankunftsort mit dem Bus (auf den man einfach ein paar Stunden wartet ) nach Mamallapuram. Das Mekka hier im Sueden. Hier sind doch ein paar Touristen - im Gegensatz zu Mumbai und fuer die Nebensaison reicht es hier an diesen (natuerlich Franzosen!) ...
Circa 30 Grad Sonnenschein und viel Platz am Strand, frische Mangos, Annanas, Wassermelone, Minibananen uns jede Menge Lassis begruessten uns...alles ist touristisch erschlossen und vom "REAL India" beginnt man erst etwas zu begreifen wenn man sich in die kleinen dunklen Nebengassen traut...Huetten aus Palmenblaettern, Ziegen, Kuehe, Huehner...Muell....Doch den Armen hier geht es weitaus besser als den Homeless un Mumbai. Dort ist das normale Zuhause eine Plane ueber dem Fussweg einer 6-spurigen Strasse....
Man muss einfach jede Minute geniessen....schauen und staunen...man verbringt viel Zeit mit Warten, verhandeln und die analphabetischen Strassenverkaeufer die zwischen 3 und 10 Jahren sind wieder los zuwerden. Da sind die Spuren des Tsunamie deutlich zu spueren. Viele Waisen die entweser das Glueck haben eine Ersatzfamilie zu finden oder in eines der Waisenheime zu kommen. Wir trafen Beides. Ein kleiner freundlicher buckliger Junge lus uns in sein Haus oder besser Strohhuette ein und wir lernten die Familie kennen die ihm Schulgeld bezahlt um ihm trotz seiner Behinderung eine Zukunftschance zu ermoeglichen. Das passiert nicht Vielen.
So trafen wir Pater Jon der hier ein christliches Waisenhaus leitet was sich um solche Kids kuemmert....Wir spielten mit Ihnen und werden Morgen mit den 26 kleinen Luemmeln an den Strand gehen.... ;-)
Es sind so viele Eindruecke die man so wenig beschreiben kann und will....Essen mit Fingern...Frauen die ca. 30-40 kg Ziegelsteine auf dem Kopf tragen...andere Frauen die fuer fast deutsche Preise einem das Geld aus der Tasche ziehen wollen mit ihren Beauty-Angeboten! Highspeed Internet und kein Wasser. Thailandverwoehnte Reisende sind daher manchmal verwirrt ueber soviel Unfreundlichkeit und Falschheit, Luegen und Diebstahl....
Unser Guesthouse hier liegt direkt am Strand und die Zimmer sind klein aber fein...wir haben unsere Obstfrau des Vertrauens und unser Lieblings"Restaurant" gefunden. Dort gehen nur Einheimische hin und man zahlt ungerechnet 30 Cent fuer das genialste Essen das wir hier gegessen haben. Ueberall Fisch und anderes Seafood, leckeres Gemuese und Gewuerze von denen man nie genug kriegen kann.....
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